Traditionelle Europäische Naturheilkunde

Die traditionelle europäische Naturheilkunde greift, ähnlich wie die chinesische, tibetische oder indische (Ayurveda) Medizin, auf einen jahrtausendealten Erfahrungsschatz zurück. Die traditionellen Heilmethoden verbindet der Glaube, dass das Leben aus verschiedenen Elementen der Natur zusammengesetzt ist und dass Krankheit das Resultat eines Ungleichgewichts der Elemente bzw. ein verlorenes seelisch-körperliches Gleichgewicht ist. Dabei verknüpft die ‚Traditionelle Europäische Naturheilkunde‘ die europäischen Wurzeln der Heilkunde, wie sie z. B. von Hildegard von Bingen, Paracelsus oder Sebastian Kneipp überliefert wurden,  mit ‚modernen‘ Erkenntnissen und Denkmodellen. Unverzichtbare Prämisse der Naturheilkunde ist die Erkenntnis, dass die Natur über Heilungsstrategien verfügt, die den Menschen zur Selbstheilung von Krankheiten befähigt. Es geht darum, die innerlichen (endogenen) und äußerlichen (exogenen) Faktoren zu erkennen, die den Selbstheilungsprozess verhindern und auf dieser Basis therapeutische und prophylaktische Maßnahmen zur naturgemäßen Optimierung zu ergreifen.